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Nur Wespenweibchen berwintert
Ausgewachsene Wespen und Bienen ernähren sich von Kohlehydraten. Die finden sie im Blütennektar - oder eben in der Marmelade. Ein Bienenvolk überwintert und legt dazu einen Vorrat an Kohlehydraten an, den Honig. Er lagert in den Wachswaben des Bienenstocks. Bei Wespen dagegen überwinterten nur begattete Weibchen. Im Frühjahr gründen sie ein neues Wespenvolk und bauen ein neues Nest aus zerkautem Pflanzenmaterial. Bienen und Wespen gehören zwar beide zur Insektenordnung der Hautflügler, weisen aber viel Unterschiede auf. Ein Bienenvolk zählt bis zu 50 000 Tiere, ein Wespenvolk dagegen nur etwa 1 000. Wespen sind >stechfreudiger<. Ihr glatter Stachel bleibe anders als die mit Widerhaken bewehrte Waffe der Bienen nicht in der Haut von Menschen und Säugetieren stecken. Stechen Bienen zu, reit ihr Stachelapparat heraus, und sie sterben. Wespen können mehrere Stiche setzen und überleben es.
Wendige Wespen
Auch das Flugverhalten ist unterschiedlich. Beide schaffen zwar etwa 30 Stundenkilometer, also Sprintgeschwindigkeit, aber auch Wespen sind viel wendiger. Diese benötigten zudem ein bestimmtes Tempo, um überhaupt scharf sehen zu können. Die vom Aussterben bedrohte Hornissen, mit bis zu vier Zentimetern Lange die großen Wespen, seien auffallend kräftig. Schlagen oder Wegpusten ist die falsche Taktik gegen Bienen und Wespen. Besser sind einfache Hausmittel, um sich die Plagegeister vom Hals zu halten: - Die Tiere mögen keine Nelken - Vermischt in einem Schälchen mit etwas Isopropylalkohol wirkt das wahre Wunder. Auch auf die Kopfbedeckung oder die Kleidung gesprüht, hält diese Mischung die Wespen vom Menschen fern. Aggressiv reagierten die Tiere auch auf manche Gerüche wie Parfum oder Benzin. Selbst die Geräusche eines Benzinrasenmähers können Wespen nervös machen. Leicht gereizt reagieren die Insekten ebenso bei schwülwarmer Witterung und bei einem Gewitter. Oder wenn Menschen ihre Nester auflösen, Gefährlich sind die Stiche von Wespen oder Bienen für die meisten Menschen allerdings nicht. Das Gift kann den Menschen nur wenig anhaben. Gefährlich sind die Stiche aber für Allergiker. Bei ihnen kann der Stich bis zu einem anaphylaktischen Schock führen.Deshalb Stiche nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn nach einem Stich Übelkeit und Kreislaufprobleme auftreten, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Stiche im Rachenraum können zu Atemnot oder gar zum Erstickungstod führen.
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